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Initiative der grünen Stadtratsfraktion fordert flexibles Notbudget und Sanierung eines Wohnheims

In der Stadtratssitzung am Donnerstag wurde eine Initiative der bündnisgrünen Fraktion beschlossen, mit der die Situation wohnungsloser Menschen in Jena verbessert werden soll. Die CDU-Fraktion hatte den Antrag als miteinreichende Fraktion unterstützt.

OB-Kandidatin und Co-Fraktionsvorsitzende Kathleen Lützkendorf: „Den Impuls zur Vorlage lieferten verschiedene Besuche der städtischen Wohnheime. Gemeinsam mit meiner grünen Ortsteilbürgermeister-Kollegin Christina Prothmann konnte ich mir von der Lage vor Ort ein Bild machen und mit den Mitarbeitenden über ihre Arbeit sprechen.“

Die Bekämpfung von Wohnungslosigkeit sowie die Unterstützung von wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen sind unverzichtbar für Jenas soziale Verantwortung.

Lützkendorf: „An dieser Stelle möchte ich den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und auch allen ehrenamtlich Engagierten herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz für die Wohnungslosenhilfe danken. Die Bekämpfung von Wohnungslosigkeit sowie die Unterstützung von wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen sind unverzichtbar für Jenas soziale Verantwortung und die Teilhabegerechtigkeit in unserer Stadt. Mit unserem Antrag möchten wir diese wichtige Arbeit unterstützen.“

Die Beschlussvorlage fordert unter anderem die Darstellung des umfassenden Konzepts für die Betreuung von wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen im Sozialausschuss. Zudem soll Mitarbeitenden ein flexibles Budget zur Verfügung gestellt werden, das Menschen in Notsituationen für dringend benötigte persönliche Dinge einsetzen können. Geprüft werden soll außerdem, wie eine postalische Adresse einfach eingerichtet werden kann, die den Wiedereinstieg in reguläre Leistungssysteme erleichtert.

„Wichtig ist uns auch, dass wir die Sanierung des Wohnheims ‚Am Steiger‘ auf den Weg bringen. Die Gänge sind eng, bei hoher Belegung sind nur Stockbetten verfügbar und eine energetische Sanierung ist dringend von Nöten“, schließt Lützkendorf.