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Direktvermarktung und Synergien für den Wochenmarkt: Fraktion spricht sich für neues Leben in der Ratszeise aus

Die Idee für eine Markthalle im Zentrum der Stadt besteht schon länger. Da die Nachnutzung für die ehemaligen Räume der Gaststätte „Ratszeise“ noch offen ist, begrüßt unsere bündnisgrüne Stadtratsfraktion die Diskussion um mögliche Nachnutzungskonzepte und befürwortet auch die Prüfung eines Markthallenkonzepts an diesem Standort.

Kathleen Lützkendorf, unsere OB-Kandidatin und Ko-Fraktionsvorsitzende: „Die erste Initiative scheiterte auch an den fehlenden Räumlichkeiten. Nun gibt es hier direkt im Rathaus Raum für neue Ideen, den wir nutzen möchten. Eine Markthalle würde die Innenstadt beleben, eine neue Anlaufstelle schaffen und regionalen Erzeuger*innen und dem Kleingewerbe neue Vertriebswege eröffnen.“

Von einer Markthalle sollen vor allem Erzeugergemeinschaften sowie Bäuerinnen und Bauern im Umfeld profitieren, die über eine Direktvermarktung bessere Preise erzielen.

Die Idee der Markthalle ist nicht neu, sie erfüllt aber in einem modernen Stadtzentrum mehrere Bedürfnisse gleichzeitig: Ein vielfältiges Angebot an regionalen und bestenfalls umweltschonend erzeugten Lebensmitteln, eine Bereicherung der Innenstadt durch eine attraktive Mischung aus Verkaufsständen und gastronomischen Angeboten sowie die Schaffung sozialer Treffpunkte, an denen Begegnung und Gespräch möglich ist.

„Von einer Markthalle sollen vor allem Erzeugergemeinschaften sowie Bäuerinnen und Bauern im Umfeld profitieren, die über eine Direktvermarktung bessere Preise erzielen. Die direkte Nähe soll keine Konkurrenz für die Anbieter des Wochenmarkts erzeugen, im Gegenteil: Durch ein kluges Konzept möchten wir eine gemeinsame Nutzung ermöglichen und den Wochenmarkt ergänzen und erweitern“, so Lützkendorf.